Erstmalig im Projekt für die Fa. Weig wurde das neue HiLIS_Eco-Powermanagement mit allen Funktionalitäten eingesetzt.
Mit dem Einsatz des intelligenten Powermanagementsystems Hi LIS_ECO lassen sich bis zu 25% des Energieverbrauches bei Regalbediengeräten einsparen - und das bereits ohne den Einsatz von aufwändigen Netzrückspeiseeinrichtungen.
Hörmann Logistik setzt bei allen neuen Projekten dafür standardmäßig die sog. Zwischenkreistechnik ein, bei der zwischen Fahrwerks- und Hubwerksregler eine Energieausgleichsverbindung zum Einsatz kommt.
Das Powermanagement von Hi LIS optimiert nun unter Einhaltung der vorgegebenen Anfahrzeiten die Fahr- und Hubbewegungen nach dem Prinzip, dass sich Fahrwerk und Hubwerk die frei werdende Energie teilen. Vereinfacht gesagt: was der eine gibt, nimmt der andere.
In der Praxis läuft das folgendermaßen ab: • Die Abstimmung der Achsbewegungen von Fahrwerk und Hubwerk: Es wird z. B. die Energie der Abwärtsbewegung des Hubwerkes genutzt, um das Fahrwerk zu beschleunigen. Oder das Starten des Hubwerkes wird spätestens bei Beginn der Verzögerung des Fahrwerkes eingeleitet. • Reduzierung der Geschwindigkeit des Fahrwerkes, wenn das Hubwerk nach oben fahren muss und die Hubzeit länger ist als die Fahrzeit. • Reduzierung der Geschwindigkeit des Hubwerkes wenn dieses abwärts fahren muss, so dass die Fahrzeit des Hubwerkes der Beschleunigungs- und Fahrzeit des Fahrwerkes entspricht. • Damit wird die gewonnene Energie unmittelbar dem nächsten Verbraucher am RBG zugeführt. • Dieser Energieausgleich ist eine sehr kostengünstige Variante der Energieeinsparung, da nur ein statt zwei Bremswiderstände notwendig sind.
Verwaltung der Anschlussleistung durch das Powermanagementsystem von Hi LIS:
Die Koordination der einzelnen RBG’s wird von Hi LIS übernommen. Hi Lis erteilt einen Auftrag, das RBG meldet in einem Sondertelegramm den dafür errechneten Strombedarf der zur Verfügung stehenden max. Stromaufnahme in % (z. B. 45-100%). Hi LIS sendet ein Freigabetelegramm; erst jetzt fährt das RBG. Mit dieser Maßnahme lässt sich z. B. bei Anlagen mit mehreren RBG’s die notwendige Trafoleistung um ca. 30 % reduzieren und damit weiter Kosten sparen.
Gewichtsmanagement zur Reduzierung der Trafoanschlussleistung. Ist z. B. der Anteil von Paletten mit Maximalgewicht gering, die Anlage jedoch für dieses Gewicht dimensioniert, ist die Frage zulässig, ob grundsätzlich immer mit Maximalgeschwindigkeit gefahren werden muss oder ob bei Maximalgewicht auch mit geringerer Geschwindigkeit gefahren werden kann. In diesem Fall lässt sich die Antriebsleistung reduzieren.
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